Nein zur Ernährungsinitiative

Worum geht es bei der Initiative?

Die Ernährungsinitiative (Initiative für eine sichere Ernährung) verlangt einen tiefgreifenden Umbau des Schweizer Ernährungssystems. Ihr Ziel ist es, den Netto-Selbstversorgungsgrad der Schweiz von aktuell weniger als 50 Prozent auf mindestens 70 Prozent zu erhöhen. Dazu sollen Konsum, Handel und die einheimische Landwirtschaft stärker auf pflanzliche Lebensmittel ausgerichtet werden. Die Befürworter versprechen damit mehr Versorgungssicherheit. Auf dieser Website erfährst du, was die Ernährungsinitiative effektiv bringen würde und welche Folgen sie für die Schweizer Landwirtschaft, die Konsumentinnen und Konsumenten sowie die Ernährungssicherheit hat.

Die wichtigsten Gründe für ein Nein

Einschränkung der Konsumfreiheit

Höhere Lebensmittelpreise

Mehr Einkaufstourismus


Die Initiative einfach erklärt

Weitere Fakten und Argumente

Mogelpackung
Die Initiative für eine sichere Ernährung (Ernährungsinitiative) ist eine Mogelpackung. Effektiv zielt sie auf eine staatlich verordnete vegane Ernährung der Schweizer Bevölkerung ab. Denn nur mit diesem Vegan-Zwang liesse sich ihre Hauptforderung erreichen: 70 Prozent Selbstversorgungsgrad. Korrekterweise müsste sie deshalb Initiative für eine vegane Ernährung heissen. Im Visier hat sie die tierischen Lebensmittel.

Unsinnig
Ausgeblendet ist, dass auf 70 Prozent unserer landwirtschaftlich genutzten Fläche nur Gras wächst. Für die menschliche Ernährung lässt sich dieses nur in Form von Milch oder Fleisch und damit grasfressenden Tiere wie Kühe, Schafe oder Ziegen nutzen. Gleichzeitig schwächt die Initiative das Produktionspotential für Gemüse, Obst, Kartoffeln, Raps, Getreide oder andere pflanzliche Kulturen mit unsinnigen Auflagen.

Teuer
Neue Auflagen und die geringere Verfügbarkeit würden sowohl tierische wie pflanzliche Lebensmittel aus der Schweiz verteuern.

Zwängerei
Die Ernährungsinitiative ist eine Zwängerei. Die Initiantin Franziska Herren reichte mit der Trinkwasserinitiative bereits ein ähnliches Begehren ein. Das Stimmvolk lehnte dieses mit über 60 Prozent Nein ab.

Unnötig
Es laufen zahlreiche Arbeiten auf allen Ebenen, um die Nachhaltigkeit der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft weiter zu verbessern.

Bundesrat, Parteien und Wirtschaft empfehlen ein Nein

Der Bundesrat empfiehlt ein Nein zur Ernährungsinitiative. In seiner Botschaft vom August 2025 bezeichnet er sie als unnötig, vage, handelspolitisch riskant, administrativ aufwändig und teuer. Bei den Parteien haben SP, GLP, FDP, Die Mitte und EVP die Nein-Parole herausgegeben. Die Parole der SVP wird erst noch gefasst, der Antrag der Parteileitung lautet jedoch ebenfalls, sie abzulehnen. Die Ernährungswirtschaft inkl. Lebensmittelindustrie, Gastrosuisse, Hotelleriesuisse, Schweizer Tourismus-Verband sowie alle übrigen Allianzpartner sind ebenfalls dagegen.

 

Alle Argumente gegen die Initiative und den damit verbundenen Vegan-Zwang findest du hier.

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Kontakt

Allianz gegen die Ernährungsinitiative
c/o Schweizer Bauernverband
Laurstrasse 10
5201 Brugg

Telefon: 056 462 51 11

E-Mail: info@ernaehrungsinitiative-nein.ch

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